Kieber-Weiblen Stiftung

Die Kieber-Weiblen Stiftung (KWS) zeugt von tatkräftigem Engagement, das aus Dankbarkeit erwächst und sich in konkreter Hilfe für Menschen in Not ausdrückt. Das Stifter-Ehepaar beschloss, dem Leben etwas zurückzugeben – nicht aus Pflicht, sondern aus innerster Überzeugung. Ihr Motto: „Geben ­– weil das Leben gibt.“ 
 
 

Waltraud Kieber-Weiblen fasst die Motivation so zusammen: „Wir hatten das Glück, ein finanziell weitgehend sorgenfreies Leben führen zu können. Dafür sind wir zutiefst dankbar. Und deshalb haben wir 2016 – in Absprache mit unseren Kindern – unsere selbständige Stiftung gegründet. Inspiriert von Andrew Carnegies Credo, das letzte Lebensdrittel dem Einsatz des eigenen Vermögens für gute Zwecke zu widmen, schufen wir einen Wirkrahmen dafür, der aber auch über unsere Lebenszeit hinausreichen soll. Unsere gemeinnützige Stiftung folgt der Überzeugung, dass besonders solche Menschen im Mittelpunkt stehen müssen, die ihr Leben auf der „Schattenseite“ zu bestreiten haben.  Wir wollten und wollen dort aktiv werden, wo soziale Ungerechtigkeit zu Tage tritt, Menschen in Not sind oder wo ihre Würde verletzt wird. Empathie ist der Herzschlag unserer Stiftung.“
 
  

Der Mensch im Mittelpunkt:
Förderschwerpunkte der Kieber-Weiblen Stiftung

 
Die Stiftung hat eine breite Palette an Förderschwerpunkten, um flexibel dort ansetzen zu können, wo sich Not zeigt. Ihre Projekte sind vielfältig, doch eint sie ein gemeinsamer Nenner: Sie stärken Menschen in verletzlichen Situationen und tragen dazu bei, ihnen ein selbstbestimmteres Leben zu ermöglichen.
  • Bildung als Weg aus der Armut: In Afrika wird das „JeremieProjectCongo“ gefördert, von dem bereits eine Grundschule, als Teil eines geplanten Bildungszentrums, eine Nähschule, die zu einer Textilfabrik mit qualifizierten Arbeitsplätzen ausgebaut werden soll, und eine Arztpraxis mit steriler Zentralstation realisiert wurde. In Gambia konnte mit Hilfe der Stiftung eine deutsche Pflegepädagogin eine Pflegeschule aufbauen, die die kontinuierliche Ausbildung und Entsendung von lokalen Krankenpflegerinnen und -pflegern nach dreijähriger Ausbildung ermöglicht.
  • Chancen für Menschen mit Behinderung: Unterstützt werden Einrichtungen wie Lifegate in Beit Jala/Palästina, die Kindern und Jugendlichen mit Behinderung Frühförderung, Ausbildung und Schulplätze bieten, um ihr Selbstwertgefühl zu stärken.
  • Schutz und Neuanfang für Frauen: In Mannheim wird die Beratungsstelle Amalie unterstützt, die Frauen in der Prostitution psychosoziale, medizinische und juristische Hilfe bietet und einen geschützten Raum für einen Neuanfang schafft, außerdem das Frauenhaus „Heckerstift“, das Frauen, auch mit Kindern, aufnimmt, die vor häuslicher Gewalt fliehen mussten.
  • Würdevolles Leben und Sterben: Gefördert wurde der Umbau des Schwesternwohnhauses in der Kommunität Gnadenthal, das nun Menschen im Alter oder auch solchen, die in Lebenskrisen eine Neuorientierung suchen, ein Mitleben auf Zeit anbietet. Im Kinderhospiz Sterntaler in Mannheim/Dudenhofen trägt die Stiftung dazu bei, dass Angehörige mit ihren unheilbar kranken Kindern deren letzte Lebensphase in Geborgenheit verbringen können.
  • Beispiele von weiteren, bisher unterstützten Projekten: Ein Waldkindergarten für Kinder mit Behinderung in Mosbach; die Einrichtung einer Grund- und einer Berufsschule in Dourtenga/Burkina Faso; der Erhalt einer Kinder- und Jugendarztpraxis in Korntal; das digitale Gottesdienstformat „For your soul“ der Kirchengemeinde Schwetzingen während der Corona-Pandemie. 
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Persönliches Engagement: Herz und Verstand im Einklang

Die Kieber-Weiblen Stiftung ist mehr als ein Geldgeber. Ihr „Wie“ der Förderung ist geprägt von tiefem, persönlichem Engagement und dem Wunsch nach echter Verbundenheit. Die Stifter legen Wert auf finanziellen Beistand und auf persönlichen Kontakt, was sie von anderen unterscheidet - und was 2023 mit dem Stiftungspreis der Evangelischen Landeskirche in Baden gewürdigt wurde.
 
Martin Weiblen kümmert sich insbesondere um die Finanzen und die Administration der Stiftung. Waltraud Kieber-Weiblen ist nah bei den Unterstützten. Sie übersetzt KWS mit konkret – wirksam – stark und betont: „Wir wollen nicht nur finanziell helfen, sondern auch einen persönlichen Bezug haben. Wir bleiben dran, möchten wissen, was vor Ort passiert und versuchen immer, dabei zu sein.“ Sie pflegt engen Kontakt zu allen Projektverantwortlichen, ist Ansprechpartnerin und Netzwerkerin. Dieses Miterleben, der Austausch und das Verständnis für die Herausforderungen vor Ort machen die Arbeit der Stiftung lebendig und wirkungsvoll. Diese Nähe schafft Vertrauen und ermöglicht es, soziale Projekte in vielerlei Hinsicht auch ideell wirksam zu fördern. Wahre Hilfe entsteht aus Begegnung und Verbundenheit – eine Kraft, die weit über jede finanzielle Zuwendung hinausgeht.
 

Mitwirken: Werden Sie Teil der Herzensmission

Die Kieber-Weiblen Stiftung ist ein Beispiel dafür, wie aus Dankbarkeit und Verantwortungsgefühl nachhaltige Aktionen entstehen können. Waltraud Kieber-Weiblens Worte – „Mitzuerleben, was unsere Hilfe für die Menschen bewirkt, gibt uns mehr zurück, als wir geben“ – sind das gelebte Credo der Stiftung. Es ist eine Einladung an uns alle, darüber nachzudenken, wie wir unsere Ressourcen – sei es Zeit, Talent oder finanzielle Mittel – einsetzen können, um die Welt menschlicher zu machen. Die Kieber-Weiblen Stiftung freut sich über jeden, der Teil dieser Herzensmission werden möchte.
 

Möglichkeiten des Engagements:

  • Zustiftungen: Stärken Sie unser Grundstockvermögen und sichern Sie die langfristige Förderung unserer sozialen Projekte, nachhaltig und über Generationen hinweg..
  • Direkte Spenden für Einzelprojekte: Unterstützen Sie ein bestimmtes Projekt über uns oder direkt beim Träger, um sicherzustellen, dass Ihre Hilfe auch ankommt. Wir beraten Sie gerne.
  • Testamentarische Zuwendungen: Lassen Sie Ihr Erbe Gutes bewirken. Eine testamentarische Zuwendung ist ein starkes Zeichen der Nächstenliebe und sichert die Fortführung unserer Arbeit. Auch dazu beraten wir Sie gerne.
Gemeinsam können wir mehr bewegen und die Flamme der Menschlichkeit weitergeben.
 
 
 
 
Martin und Waltraud Kieber-Weiblen Stiftung
Sitz: Evangelische Kirche in Mannheim
Dekanat | M1, 1a | 68161 Mannheim 
 
Als gemeinnützige Stiftung anerkannt vom  Finanzamt Mannheim-Stadt 
 
  

Kontakt

Waltraud Kieber-Weiblen
Pfarrer Dr. Torsten Sternberg

Treten Sie mit uns in Kontakt: Wir senden Ihnen auch gerne postalisch die Broschüre unserer Stiftung zu. Hier ein Link  zur Stiftungsbroschüre als PDF.
 

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